SPÖ Burgenland startet EU-Wahlkampf mit Kampfansage gegen Rechtspopulisten

LPV Doskozil: "Christian Dax bringt mehr Burgenland nach Europa!"

08.04.2019

Am 26. Mai 2019 findet die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Die SPÖ Burgenland startete am 08. April in den Wahlkampf. Gemeinsam mit dem Landesparteivorsitzenden Hans Peter Doskozil und der EU-Kandidatin Lejla Visnjic präsentierte der Spitzenkandidat der SPÖ Burgenland, Landesgeschäftsführer Christian Dax, in Oberwart die erste Welle seiner Plakatkampagne. Ort der Präsentation war das Diesel-Kino in Oberwart, das auch von den EU-Fördermitteln profitiert hat. "Mit Hilfe von Fördermitteln ist hier ein gesellschaftlicher Treffpunkt für Jung und Alt entstanden!", so Dax.
 
Christian Dax:
„Es ist Zeit für mehr Burgenland in Europa. Wir brauchen eine kluge Politik etwa im Kampf gegen Klimawandel, illegale Migration und Steuerflucht. Das Burgenland kann in vielen Bereichen Vorbild sein für viele andere Regionen in Europa.“
 
Doskozil ruft zur Wahlteilnahme auf
Mit Plakaten, einer Informationskampagne in den sozialen Medien und vielen Gemeindebesuchen wollen Christian Dax und sein Team in den kommenden Wochen möglichst viele Burgenländerinnen und Burgenländer zum Wählen animieren. Denn 2014 lag die Wahlbeteiligung im Burgenland nur bei 53,7 % - immer noch deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 45,4 %.
 
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil:
„Kein anderes Bundesland hat so stark von der EU profitiert wie das Burgenland. Mit den Förderungen der EU haben wir hunderte Projekte unterstützt und aus dem Burgenland ein Aufstiegsland gemacht. Jetzt geht es darum, dass sich Europa in die richtige Richtung entwickelt. Wer in Europa etwas verändern möchte, muss am 26. Mai wählen gehen. Die SPÖ steht für eine bessere EU.“
 
Richtungswahl für Europa
Christian Dax sieht die EU-Wahl als Richtungswahl: „Für mich ist es eine Richtungswahl zwischen einer starken EU und einer EU der Spalter und Hetzer. Wenn Herr Salvini eine Allianz der Rechtspopulistischen Parteien vorstellt, wo die FPÖ Mitglied sein möchte, dann sehe ich es als meine Verantwortung an, vor diesen Spaltern der EU zu warnen. Die FPÖ befindet sich damit in der Gesellschaft von Herren wie Salvini, Orban, Wilders, der AfD und Frau Marine Le Pen, die Europa zerstören wollen. Nur die SPÖ steht für ein besseres Europa.“
 
Der burgenländische Weg
Gemeinsam mit den beiden weiteren Kandidaten Lejla Visnjic, der Vorsitzenden der SJ Burgenland und Fabio Halb, dem Bürgermeister der Gemeinde Mühlgraben, möchte Christian Dax die Wählerinnen und Wähler in den kommenden Wochen davon überzeugen, dass der burgenländische Weg der richtige Weg ist.
 
Insbesondere die Bereiche Klimaschutz, sichere Grenzen, Steuergerechtigkeit und Zusammenhalt will Dax ins Zentrum seiner Kampagne stellen. Christian Dax: „Die SPÖ steht für die Weiterentwicklung Europas. Wie alles im Leben ist die EU noch nicht perfekt. Wir wollen die EU besser machen und zeigen im Burgenland vor, wie es geht. Während beispielsweise die EU beim Klimaschutz noch über Maßnahmen diskutiert, deckt das Burgenland bereits seit 2013 rein rechnerisch 100 Prozent des burgenländischen Strombedarfs aus heimischer erneuerbarer Energie ab. Wir zeigen damit, wie nachhaltige Politik gelingen kann.“
 
Auch im Sicherheitsbereich verweist Christian Dax auf die Erfolge im Burgenland: „Mit dem Assistenzeinsatz des Bundesheeres und bestens ausgebildeten Polizisten haben wir gezeigt, wie eine konsequente Sicherheitspolitik illegale Migration reduzieren kann. Auch hier kann der burgenländische Weg ein Vorbild sein für andere Grenzregionen Europas. Denn sichere EU-Außengrenzen sind die Grundvoraussetzung für Freiheit im Herzen Europas.“
 
Zusammenhalt statt rechter Hetze
Anlässlich von Brexit-Chaos und Allianz der rechten Populisten unterstreicht Christian Dax den Zusammenhalt im Burgenland als Alternative zu rechter Hetze. Dax: „Derzeit sind die Zerstörer der Europäischen Union im Vormarsch. Welche Konsequenzen das haben kann, sehen wir aktuell beim Brexit, wo nationalistische Politiker Stimmung gemacht haben für einen Austritt und sich jetzt jeder Verantwortung entziehen. Ich bin überzeugt, das ist der falsche Weg. Wir brauchen mehr Zusammenhalt in Europa statt rechter Hetze und Nationalismus. Das Burgenland zeigt vor, dass verschiedene Kulturen friedlich nebeneinander leben können.“
 
Sozialunion statt Wirtschaftsunion
Für Hans Peter Doskozil steht nur die SPÖ für eine sinnvolle Weiterentwicklung der EU: „Wir stehen für eine sinnvolle Weiterentwicklung Europas. Ich bin überzeugt, dass sich die EU langfristig von einer Wirtschaftsunion zu einer Sozialunion entwickeln muss, wo wieder der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht nur die Wirtschaft.“

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