Aktuelle Arbeitsmarktdaten zeigen burgenländischen Beschäftigungsboom

03.06.2019

Mit 109.000 Beschäftigten und einer Steigerung von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet das Burgenland gemeinsam mit der Steiermark österreichweit den höchsten Zuwachs.

Erfreuliche Daten gibt es vom burgenländischen Arbeitsmarkt zu berichten. „Mit 109.000 Beschäftigten, einem Plus von 2.000 Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr, kann das Burgenland eine Steigerung von 2,3 Prozent erzielen und damit gemeinsam mit der Steiermark österreichweit den höchsten Beschäftigtenzuwachs verbuchen. Gleichzeitig konnte die Arbeitslosigkeit im Burgenland, die bereits seit zwei Jahren stetig im Fallen ist, um weitere 0,9 Prozent gesenkt werden. Diese hervorragende Entwicklung zeigt, dass das Burgenland die richtigen Impulse zur Ankurbelung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts setzt“, zeigen sich Landeshauptmann Mag. Hans Peter Doskozil und Soziallandesrat Christian Illedits erfreut.

Damit setzt sich im Monat Mai die burgenländische Positiventwicklung fort. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 verzeichnete man landesweit im Jahresschnitt 80.215 unselbstständig Beschäftigte, 2018 waren es 104.500. Die Arbeitslosigkeit sinkt kontinuierlich seit zwei Jahren. Aktuell sind rund 7.049 Menschen ohne Arbeit, das sind 315 Personen weniger als noch im Vormonat.

Einen weiteren Aufschwung versprechen zwei aktuelle Leitprojekte der Burgenländischen Landesregierung. Durch die Anstellung pflegender Angehöriger und die damit einhergehenden Ausbildungsmöglichkeiten sollen vor allem Frauen in Beschäftigung gebracht werden. Der umfassende Ausbau der Altenwohn- und Pflegeheime sowie teilstationären Betreuungseinrichtungen für MitbürgerInnen der älteren Generation soll schon in Kürze viele neue Arbeitsplätze schaffen. „Hier gilt bereits ab Oktober was in Zukunft auf den gesamten Landesdienst und landesnahe Unternehmen ausgerollt werden soll – nämlich der Mindestlohn von 1.700 Euro netto auf Basis einer Vollzeitbeschäftigung,“ so Landeshauptmann Doskozil.

Illedits setzt als zuständiger Landesrat auf eine aktive Arbeitsmarktpolitik, forciert Investitionen in die Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung: „Alleine im vergangenen Jahr haben wir mehr als 2,4 Millionen Euro im Rahmen der Arbeitnehmerförderung - für Fahrtkostenzuschüsse, Qualifizierungsförderung, Wohnkostenzuschuss für Lehrlinge und Lehrlingsförderungszuschuss - ausbezahlt.“

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