Hochsommermonat August beschert touristische Höchstzahlen

25.09.2019
Rund 511.080 Nächtigungen im Hochsommermonat August bedeuten burgenlandweit ein Plus von 5,1% gegenüber dem August des Vorjahres. Bei den Ankünften gibt es mit einem Plus von 10,7% und 170.000 Gästeankünften einen noch deutlicheren Zuwachs. Das Sommerhalbjahr von Mai bis August schlägt mit einem Plus von 2,7% zu Buche, und im bisherigen Kalenderjahr von Jänner bis August 2019 betrug der Zuwachs an Nächtigungen 2,4%. „Besonders erfreulich ist, dass nicht nur der August, sondern auch das bisherige Tourismusjahr insgesamt positiv verlaufen ist. Damit hat sich der Tourismus einmal mehr als wichtiger Motor für kluges Wachstum bestätigt“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
 
Das Burgenland punktet mit einer hervorragenden Thermal- und Wellnessinfrastruktur und vor allem auch mit Kultur, Kulinarik und Regionalität, zeigt sich Landeshauptmann und Kulturreferent Doskozil überzeugt. „Und die Neuorganisation der Kultur- und Festspielstandorte wird weitere wichtige Impulse für den heimischen Tourismus bringen.“ Die Zahlen belegen auch Tourismustrends, auf welche sich das Burgenland bereits seit einiger Zeit ein- beziehungsweise umstellt. So gibt es sowohl bei den Ankünften als auch bei den Nächtigungen Zuwächse für Unterkünfte ab der Kategorie 3 Sterne aufwärts, während bei Beherbergungsbetrieben im 1 und 2 Sterne-Bereich Rückgänge zu verzeichnen sind. 
 
Auch bei den Herkunftsländern ist einiges in Bewegung. Die werbetechnischen Aktivitäten des Burgenland Tourismus weisen bereits erste Erfolge auf. Nach Jahren mit rückläufigen Zahlen gibt es heuer wieder eine Zunahme bei Gästen aus dem deutschen Raum. So stieg die Zahl der deutschen Ankünfte um 12,8% und die Zahl der Übernachtungen von knapp 88.000 auf nahezu 93.000. Zudem zeigt die verstärkte Bewerbung in den ehemaligen Ostmärkten ebenso Wirkung. Äußerst erfreulich stellt sich die Entwicklung der heimischen Thermengemeinden dar. Sie können im August ein Plus von 3,36% gegenüber dem August 2018 aufweisen. Für die gesamte Sommersaison von Mai bis August ergibt sich ein Plus von über 2% gegenüber dem Vorjahr. 
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