Wohnland Burgenland: Leistbares Wohnen in hoher Qualität

21.10.2019
Die Wohnbauförderung ist und bleibt ein wichtiges soziales Instrument!

Das Burgenland zum Wohnland machen – das ist unser oberstes Ziel im Wohnbereich. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und entscheidend für die Lebensqualität der Bevölkerung. Daher soll das Burgenland auch für leistbares Wohnen in hoher Qualität stehen – und das tun wir auch, wie aktuelle Zahlen belegen.
 
Laut Statistik Austria war im Jahr 2018 der Kauf eines Hauses in unserem Bundesland mit 839 Euro pro Quadratmeter deutlich am günstigen. Mit großem Abstand folgten die Steiermark und Niederösterreich, wo für ein Haus pro Quadratmeter 1.259 Euro bzw. 1.293 Euro anfallen. Im Österreich-Schnitt kostete der Kauf eines Hauses 1.531 Euro. Am teuersten ist ein Hauskauf in Wien mit im Schnitt 4.051 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Vorarlberg (3.525 Euro) und Salzburg (3.093 Euro).
 
Ein zentraler Punkt ist in dem Zusammenhang, dass die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schafft. Das hat das Burgenland im vergangenen Jahr gemacht, indem wir die Wohnbauförderung bedarfsgerechter gestaltet haben – damit Hausbauen im Burgenland noch attraktiver wird.
 
Beste Wohnbauförderung Österreichs
Im heurigen Jahr geben wir seitens des Landes fast 125 Millionen Euro für die Wohnbauförderung aus – das ist eine beträchtliche Summe. Und während in anderen Bundesländern die Wohnbauförderung reduziert wurde, hat das Burgenland sogar den Bezieherkreis ausgedehnt. Noch mehr Burgenländerinnen und Burgenländer kommen dadurch in den Genuss der besten Wohnbauförderung Österreichs!
 
Was wurde verändert?
·      Wir haben zum einen die Fördergrenzen erhöht und Einkommensgrenzen ausgeweitet.
·      Wir haben zum anderen die Grundförderung angehoben: Einkommensschwächeren Personen kann ein Sozialzuschlag gewährt werden, der bis zu 15.000 Euro beträgt. In Summe erhöht sich die Förderhöhe um rund 25 Prozent!
·      Mit dem 2018 beschlossenen Wohnbauförderungsgesetz werden auch gezielt Schwerpunkte gesetzt, wie zum Beispiel „Junges Wohnen“ oder „Sicheres Wohnen“.
·      Auch im mehrgeschossigen Wohnbau gibt es neue Anreize: Wir tragen mit dem Generationenwohnen dem gesellschaftlichen und dem demografischen Wandel Rechnung.
·      Ein wichtiger Bestandteil der burgenländischen Wohnbauförderung ist der Bereich Energie: Wir fördern seitens des Landes nicht nur Alternativenergieanlagen, sondern bieten auch Energieberatung bei Neubauten und bei der Sanierung bestehender Häuser an – und das kostenlos!
·      Und auch der Klimaschutz kommt nicht zu kurz: Die WBF-Neu schafft auch Anreize für die Revitalisierung von bereits bestehenden, bisher nicht für Wohnzwecke genutzten Gebäuden geschaffen. Hier haben wir die Förderung erhöht. Denn: Das Thema der Nutzung von brachliegenden Industrie-, Gewerbe- und Wohnflächen wird immer wichtiger, um den Bodenverbrauch nachhaltig einzudämmen. Mit unserer Maßnahme setzen wir somit einen sinnvollen, wichtigen Schritt für den Klimaschutz!
 
Dass die Attraktivierung der Wohnbauförderung sich zum Teil schon auswirkt, zeigen erste Vergleichszahlen: So konnte im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr allein bei den Neubauanträgen im Eigenheimbereich eine Steigerung von 91,8 Prozent verzeichnet werden.
 
Die Wohnbauförderung ist und bleibt damit ein wichtiges soziales Instrument!
 
Wohnbauförderung-Tour
Wir haben in den letzten Monaten aber auch erkannt, dass das Interesse an den neuen, verbesserten Richtlinien zwar vorhanden ist, dass aber noch hoher Aufklärungsbedarf besteht.
 
Damit die Neuerungen in der Wohnbauförderung bei den Menschen landen, waren wir seitens des Landes seit Mai im ganzen Burgenland unterwegs. Wir haben in den Bezirken vor Ort über das neue Wohnbauförderungsgesetz, die Fördermöglichkeiten im Bereich Alternativenergieanlagen, die unabhängige und kostenlose Energieberatung sowie über das neue Baugesetz informiert.
 
Der nächste Schritt: Die Wohnbauförderung Neu evaluieren und sicherstellen, ob wir die Wohnbauförderung in bestimmten Bereichen noch zielgerichteter ausgestalten können. Denn Wohnen darf nicht Luxus bleiben! 
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