Nationalfeiertag: Burgenland steht für Zusammenhalt und Sicherheit

26.10.2019
Landeshauptmann dankt Einsatzkräften und ehrenamtlich engagierten Menschen 

In seinem Aufruf zum heurigen Nationalfeiertag am 26. Oktober dankte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil der Polizei, dem Österreichischen Bundesheer, den Rettungsorganisationen, Feuerwehren und den vielen Freiwilligen, die sich in Vereinen für das Gemeinwohl einsetzen, für ihr Engagement und ihre Leistungen. Gleichzeitig fordert der Landeshauptmann auch eine Lösung für die Budgetprobleme des Bundesheeres durch die künftige Bundesregierung. „Zusammenhalt und Sicherheit sind wichtige Werte für das Burgenland und unsere Gemeinden. Die Blaulichtorganisationen und das Bundesheer leisten dafür ebenso einen unverzichtbaren Beitrag wie die vielen ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionäre im Vereinsleben“, betonte Doskozil.
 
 
Das Burgenland stehe für eine besonders stark ausgeprägte Kultur des Miteinanders, so der Landeshauptmann: „Die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich in Vereinen engagieren, erbringen großartige Leistungen, die für unsere Gesellschaft unverzichtbar sind. Ihnen sind wir aber auch zeitgemäße Rahmenbedingungen und angemessene Förderung schuldig. Das Burgenland bekennt sich dazu zu hundert Prozent.“ 
 
Der Förderung des sozialen Zusammenhalts seien auch die aktuellen Leitprojekte der Landesregierung gewidmet. Diese setze bewusst auf eine Politik der Bürgernähe:
„Als Politiker muss man sich der Sorgen und Anliegen der Bevölkerung annehmen. Darum setzen wir aktuell auch eine Reihe von Maßnahmen um, die für die Menschen von großer Bedeutung sind – sowohl bei Pflege, Bildung, Kinderbetreuung, Bio-Landwirtschaft und Klimaschutz als auch mit dem Mindestlohn.“ 
Für den wichtigen Bereich Sicherheit müssen die notwendigen Ressourcen bereitgestellt werden. Das betreffe vor allem das Österreichische Bundesheer, erklärte der Landeshauptmann: „Das Heer darf nicht ausgehungert werden – im Burgenland ist die Situation ebenso angespannt wie in ganz Österreich. Seit Jahren erfolgte keine Inflationsanpassung. Alleine dadurch fehlen jährlich real rund 90 Millionen Euro.“ Die budgetäre Lage müsse nachhaltig verbessert werden, so Doskozil: „Ich halte es für notwendig, dass der Ruf nach einem höheren Budget von der nächsten Regierung und dem künftigen Finanzminister erhört wird.“ 
 
Das Burgenland werde seinen Kurs des klugen Wachstums fortsetzen und dafür auch weiterhin die Möglichkeiten der Europäischen Union nutzen. „Auf EU-Ebene stehen die entscheidenden Weichenstellungen für die nächste Förderperiode ab 2021 an. Das Burgenland hat sich hervorragend positioniert, um weiter auf EU-Mittel zurückgreifen zu können. Das ist ein wichtiger Faktor, um den wirtschaftlichen Aufschwung zu halten und sogar zu verstärken“, betonte Doskozil. Am Nationalfeiertag sei es jedenfalls wichtig, sich auch auf die europapolitische Verantwortung Österreichs zu besinnen: „Letztlich werden Wohlstand, soziale Sicherheit und Frieden dann gewährleistet sein, wenn in Europa der Weg des Gemeinsamen weitergegangen wird. Davon profitieren gerade kleine Regionen wie das Burgenland.“ 
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