Osterfeuerverbot unbedingt einhalten - akute Waldbrandgefahr wegen Trockenheit!

09.04.2020
Im Rahmen der Osterfeierlichkeiten ist heuer wegen der aktuellen Lage das Abbrennen jeglicher Feuer verboten. Die traditionellen Osterfeuer können nicht durchgeführt werden. Zum einen erlauben die Verkehrsbeschränkungen das Verlassen des Hauses nur aus triftigen Gründen, zum anderen gilt es, die Einsatzkräfte nicht zusätzlich zu beanspruchen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit habe sich die Situation zusätzlich verschärft. Es besteht derzeit akute Brandgefahr. SPÖ Sicherheitssprecher LAbg. Ewald Schnecker ruft die Bevölkerung auf, sich unter allen Umständen an die Vorgaben der Landesregierung zu halten und auch im privaten Rahmen keine illegalen Osterfeuer abzuhalten: „Schon kleine Funken können gefährliche Feuer verursachen. Ein Funkenflug kann selbst in größerer Entfernung einen Schwelbrand auslösen und sich in Folge zu einem großen Brandereignis – zum Beispiel zu einem Waldbrand – entwickeln.“
 
Waldbrandbekämpfung sei mit einem sehr hohen Bedarf an Einsatzkräften verbunden, die über sehr lange Zeit gebunden sind. Das sei in der aktuellen Situation eine extreme Zusatzbelastung für die Sicherheitskräfte. „Auch die derzeit geforderten Sicherheitsabstände können in Einsatzleitfahrzeugen, auf den Atemschutzsammelplätzen und an den Strahlrohren nicht eingehalten werden“, so der Sicherheitssprecher, der an die Vernunft der Bevölkerung appelliert alles zu unterlassen, was Brände auslösen könnte: „Nicht nur weil es verboten ist, sondern vor allem weil es höchst unvernünftig ist. Das illegale Abbrennen der Osterfeuer ist nicht nur wegen Covid-19, sondern auch wegen der gegenwärtigen Witterungsbedingungen mit unvertretbaren Risiken verbunden.“ 
 
Sicherheitssprecher LAbg. Ewald Schneckerwar selbst 25 Jahre als Abschnittskommandant des Bezirksfeuerwehrkommandos Jennersdorf tätig und hat als Einsatzleiter zahlreiche Großschadensereignissen und Waldbrände bekämpft: „Die Waldbrandbekämpfung stellt - nicht nur in Corona Zeiten - ein großes Risiko für die Feuerwehrmitglieder dar. Ich bitte im Namen meiner Feuerwehrkameraden – ganz besonders in dieser herausfordernden Zeit - um Verständnis und unbedingte Beachtung des Verbots im Dienste der öffentlichen Sicherheit!
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