Landesmedienservice Burgenland

Hubert Eisl: Neuer KRAGES-Geschäftsführung

17.08.2020
LH Doskozil: „Mit Hubert Eisl steht ein Gesundheits- und Spitalsexperte an der Spitze der KRAGES, der zur weiteren Stärkung der öffentlichen Krankenhäuser im Burgenland beitragen wird“

Die Burgenländische Krankenanstalten-Ges.m.b.H. (KRAGES) hat ab dem kommenden Montag, 17. August 2020, einen neuen Geschäftsführer. Mag. Hubert Eisl, MBA, zuvor Geschäftsführer des Krankenhauses Göttlicher Heiland in Wien, übernimmt die Leitung des größten burgenländischen Arbeitgebers von Mag. Hans Peter Rucker. Dies hat die Landesregierung als zuständiges Organ diese Woche beschlossen. 
 
Dazu betonte gestern der Aufsichtsratsvorsitzende der KRAGES, LH Hans Peter Doskozil: „Hubert Eisl ist von der internationalen Personalberatung Arthur Hunt aus einem Assessment unter zehn Bewerbern als erstgereihter hervorgegangen. Ich freue mich, dass wir ihn als KRAGES-Geschäftsführer gewinnen konnten. Damit wird erneut ein ausgewiesener Spitalsexperte die Nummer eins bei den burgenländischen Landeskrankenhäusern. In der Corona-Pandemie zeigt sich seit März jeden Tag aufs Neue, wie unverzichtbar unsere öffentlichen Spitäler sind, und wie wichtig professionelles Management im Gesundheitswesen ist. Von dieser Entscheidung erwarte ich eine weitere Stärkung der Landesspitäler. Wir werden mit dem neuen Geschäftsführer den 2018 eingeschlagenen positiven Weg fortsetzen. Die KRAGES entwickelt sich mehr und mehr vom reinen Spitalsbetreiber zu einem burgenländischen Kompetenzzentrum für Gesundheit. Ich freue mich als Aufsichtsratsvorsitzender der KRAGES und als für den Gesundheitsbereich insgesamt zuständiges Regierungsmitglied auf eine gute Zusammenarbeit.“ 
 
Mag. Hubert Eisl, MBA ist Jahrgang 1967, stammt aus dem Salzkammergut und war seit 2016 Geschäftsführer des Krankenhauses Göttlicher Heiland in Wien, eines Unternehmens der Vinzenz Gruppe. 2010 bis 2016 war er als technischer Geschäftsführer der ELGA GmbH für die Umsetzung der Elektronischen Gesundheitsakte maßgeblich verantwortlich. Davor arbeitete er als Bereichsleiter der IT-Services der Sozialversicherung GmbH (2005 bis 2010) sowie als Consulter beim Beratungsunternehmen Accenture (1998 bis 2004). Hubert Eisl hat Betriebsinformatik und Health Care Management studiert. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. 
 
„Mit dem Masterplan ‚Burgenlands Spitäler‘ wurden bereits wesentliche Weichen für die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Burgenland gestellt. Allein infrastrukturell liegt mit den zwei Krankenhaus-Neubauten Oberwart und Gols ein Jahrzehnt der Erneuerung vor uns. Die medizinischen Leistungsportfolios an den Standorten werden sich weiterentwickeln, es werden sich Kooperationsmodelle mit dem niedergelassenen Bereich entwickeln. Die Digitalisierung wird zur weiteren Effizienzsteigerung beitragen und Prozessinnovationen unterstützen“, so Hubert Eisl. 
 
Und weiter: „Ich bedanke mich bei Herrn Landeshauptmann Doskozil und Herrn Rucker für das Vertrauen und die Möglichkeit, die Gesundheitsversorgung des gesamten Burgenlandes an vorderster Front mitgestalten zu dürfen.“ Hubert Eisl freut sich „auf die Zusammenarbeit mit vielen neuen Kolleginnen und Kollegen in der KRAGES und in der Landesverwaltung“.  
 
Hans Peter Rucker, Geschäftsführer der 90-Prozent-KRAGES-Eigentümerin Landesholding Burgenland GmbH, hatte ab Mitte April nach der Rückkehr von Harald Keckeis nach Vorarlberg das Unternehmen interimistisch geführt. Er wird nach der Übergabe an Hubert Eisl sein Mandat im Aufsichtsrat der KRAGES als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bei der nächsten Sitzung im September wieder annehmen. 
 
LH Doskozil erklärte dazu: „Ein großer Dank gebührt Hans Peter Rucker dafür, dass er mitten in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie die Leitung der Landesspitäler übernommen hat und die KRAGES professionell und mit ruhiger Hand weiter gesteuert hat. Viele große Projekte, wie der Baustart des Krankenhauses Oberwart, der Beginn der Planungen für das KH Gols und des weiteren Ausbaus der Standorte Oberpullendorf, Güssing und Kittsee sind in seiner Zeit umgesetzt worden. Gleichzeitig hat er auch in der Landesholding wesentliche Projekte vorangetrieben, wie etwa die Fusion von BELIG und Facility Management Burgenland. Das ist alles andere als selbstverständlich und war insgesamt ein Knochenjob. Ich freue mich, solche Manager wie ihn im Team zu haben.“ 
 
Hans Peter Rucker hob weiters hervor: „Ich habe während meiner Tätigkeit als Interimsgeschäftsführer hautnah erlebt, wie professionell die KRAGES aufgestellt und wie gut sie organisiert ist. Ich darf daher den Dank an mich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KRAGES weitergeben. Sie haben in einer herausfordernden Situation als gut eingespieltes Team agiert, mich hervorragend unterstützt und somit die perfekte Basis dafür gelegt, dass Herr Eisl jetzt als fachkundiger, in der Branche erfahrener Geschäftsführer übernehmen und die Zukunft der Spitalsversorgung im Burgenland längerfristig gestalten kann. Ich bleibe dem Unternehmen als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender erhalten und werde meine neu gewonnene operative Erfahrung dort sicher gut einbringen können.“
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