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„Große Herausforderungen können nur miteinander bewältigt werden“

26.10.2020
Landeshauptmann Doskozil: "Ich bedanke mich bei allen, die dazu beitragen, dass die Corona-Krise bestmöglich bewältigt werden kann."

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bedankt sich bei allen, die dazu beitragen, dass die Corona-Krise bestmöglich bewältigt werden kann. „Gerade für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, in der Pflege, in den Gesundheitsbehörden, in den Rettungsorganisationen und Sicherheitseinrichtungen waren die letzten Monate besonders herausfordernd. Die Coronavirus-Pandemie erfordert von vielen Menschen, zum Beispiel auch bei der Kinderbetreuung, eine enorme Kraftanstrengung. Dieser Einsatz verdient Dank, Respekt und Anerkennung“, so Doskozil.
 
 
Die Geschichte Österreichs und auch des Burgenlandes würde zeigen, dass „große Herausforderungen nur miteinander bewältigt werden können“. Es könne daher niemand Verständnis dafür haben, dass die Bundesregierung in der gegenwärtigen Situation, in der es um die Gesundheit von Menschen geht, bei ihrer Kommunikation mit den Bundesländern parteipolitisch agiert hat. „Ab sofort muss eine einheitliche Kommunikation und eine gleichrangige Abstimmung mit allen Ländern gewährleistet sein - das ist jetzt ein Gebot der Verantwortung“, so der Landeshauptmann. Die aktuelle Entwicklung mache es notwendig, besonders umsichtig zu sein, alle Sicherheits- und Hygienevorgaben strikt einzuhalten und nach Möglichkeit auch soziale Kontakte zu reduzieren. Das Land habe zusätzlich mit neuen Verordnungen reagiert. „Wir müssen gemeinsam alles tun, um die Virus-Ausbreitung einzudämmen. Es geht darum, besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen und eine Zuspitzung wie im Frühjahr zu verhindern“, appelliert der Landeshauptmann. 
 
Ausbau des Sozial- und Gesundheitswesens im Burgenland 
Das Burgenland habe mit dem „Zukunftsplan Burgenland“ noch vor Ausbruch der Pandemie den Fokus auf die Bereiche Gesundheit, Soziales und Pflege gerichtet: unter anderem mit dem „Masterplan Burgenlands Spitäler“, mit Maßnahmen für die medizinische Versorgung vor Ort, mit dem Mindestlohn, mit dem Ausbau des Pflegeangebots und der Anstellung pflegender Angehöriger. „All diese Maßnahmen machen das Burgenland zu einem sozialen Vorzeigeland“, so der Landeshauptmann. Dass der Bund in der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik die Mittel für Spitäler kürze, sei ‚verantwortungslos gegenüber Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Spitälern“. 
 
Zukunft des Österreichischen Bundesheeres sichern 
In seinem Aufruf zum Nationalfeiertag spricht sich Doskozil neuerlich dafür aus, die Zukunft des Österreichischen Bundesheeres zu sichern. Er fordert eine Aufstockung des Verteidigungsbudgets, einen Stopp des Personalabbaus und ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zu einem starken Heer mit der Hauptaufgabe Landesverteidigung. Durch die angekündigten „Umstrukturierungen“ sei zu befürchten, dass von Einsparungen beim Personal auch die Montecuccoli-Kaserne in Güssing negativ betroffen sein könnte. „Das wäre ein schwerer Schlag für das Südburgenland und insgesamt für die Sicherheit im Land“, so der Landeshauptmann. Gerade der Nationalfeiertag gebe Anlass, sich der verfassungsrechtlichen Aufgaben des Österreichischen Bundesheeres bewusst zu werden und „klarzustellen, dass ein leistungsfähiges Heer in der Sicherheitsstruktur des Landes unverzichtbar ist“, so Doskozil abschließend.
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