Büro LH Doskozil

LH Doskozil: Bundesregierung hat Vorsprung verspielt, jetzt Lockdown unvermeidbar

18.12.2020
„Lockdown während der Feiertage richtet geringsten wirtschaftlichen Schaden an“ 

Österreich steht ein dritter Lockdown bevor. „Dieser Schritt ist aufgrund der hohen Infektionszahlen und Hospitalisierungen absolut notwendig und unvermeidbar“, so der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Nun ist die Bundesregierung gefordert, endlich eine Strategie zu erarbeiten, wie man in den nächsten Monaten mit der Pandemie umgehen wird. 
 
 
Seit heute Nachmittag ist bekannt, dass es in Österreich von 26. Dezember 2020 bis 17. Jänner 2021 einen neuerlichen Lockdown geben wird. Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil ist davon überzeugt, dass sich das verhindern hätte lassen:
„Seit Monaten fordern wir von der Bundesregierung zentrale Sicherheitsmaßnahmen und eine gemeinsame, abgestimmte Vorgangsweise mit den Bundesländern. Stattdessen hat sie eine ‚Hü-Hott-Politik’ betrieben und durch ihre miserable Kommunikation Schaden angerichtet.“
Der Vorsprung aus dem ersten, sehr wirkungsvollen Lockdown ist leichtfertig verspielt worden. Die Regierung ist nun gefordert, einen verbindlichen Plan für die Öffnung bzw. Lockerung und auch für die kommenden Monate vorzulegen. „Es kann nicht sein, dass wir jeden Lockdown mit einer „Schauen-wir-mal“-Strategie beenden. Es braucht ein klares Konzept, das die weiteren Schritte für die Bevölkerung vorhersehbar macht“, erklärt der Landeshauptmann.
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