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Burgenland einziges Bundesland ohne tödlichen Fußgängerunfall im Jahr 2020

15.01.2021
Maßnahmen wie mehr Radarboxen sollen Verkehrssicherheit weiter erhöhen

„Das Burgenland ist das einzige Bundesland, in dem es 2020 keinen tödlichen Fußgängerunfall gegeben hat. Unser Ziel muss es sein, dass dieser erfreuliche Trend auch in diesem Jahr und am besten dauerhaft Bestand hat. Denn jede und jeder Verkehrstote ist eine und einer zu viel“, so Verkehrslandesrat Heinrich Dorner. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) ist es das erste Mal seit Bestehen der Unfallstatistik, dass es im Burgenland keinen Fußgängerunfall mit tödlichem Ausgang gegeben hat. Im Jahr 1995 wurden noch zwölf Fußgängerinnen und Fußgänger bei Verkehrsunfällen im Burgenland getötet, im Jahr 2000 sieben, im Jahr 2011 noch fünf.
 
Der Verkehrslandesrat wies darauf hin, dass in den letzten zwei Jahren wichtige Schritte durch das Land gesetzt wurden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. So sei an drei Grenzübergangen ein Fahrverbot für LKW über 7.5 umgesetzt worden – „schwere Brummer können damit nicht mehr durch die Dörfer fahren, sondern müssen die hochrangigen Transitstrecken nutzen“, hält Dorner fest. Zudem habe das Land die Geschwindigkeitskontrollen intensiviert und zusätzliche Radarboxen in allen Bezirken aufgestellt. „Mir fehlt absolut das Verständnis dafür, dass Vertreter anderer Parteien Stimmung gegen diese Maßnahme machen. Denn wir reduzieren damit verantwortungslose Raserei und verhindern vor allem menschliches Leid. Und das muss über alle Parteigrenzen hinweg unser oberstes Anliegen sein“, unterstrich Dorner abschließend.
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