„Burgenland wird g’impft“: Start des Vormerksystems für die COVID-19-Schutzimpfung

22.01.2021
Vormerken für die Impfung unter www.burgenland.at/coronavirus

Heute präsentierte Landesrat Dr. Leonhard Schneemann gemeinsam mit Nikolaus Tittler von der Landessicherheitszentrale (LSZ) das Vormerksystem des Burgenlandes für die Schutzimpfung gegen das Coronavirus. Unter 
www.burgenland.at/coronavirus ist ab heute für Personen mit Wohnsitz im Burgenland eine Vormerkung für die Schutzimpfung möglich. „Das Burgenland ist bereit. Wir wollen impfen und wir können impfen. Der Bund ist gefordert, genügend Impfstoff zu liefern.“ Das Burgenland sei mit seinen Vorkehrungen in der Lage, monatlich 100.000 Personen zu impfen, wenn der Bund den erforderlichen Impfstoff bereitstellen könnte. Bei der Reihung impfwilliger Personen folgt man den Empfehlungen des Nationalen Impfkomitees und dem bereits vorgestellten 4-Phasen-Modell des Burgenlandes. Entscheidend für die Reihung sei nicht der Zeitpunkt der Vormerkung, sondern zu welcher Personengruppe man gehört. Schneemann: „Man kann sich daher mit dem Vormerken auch Zeit lassen.“ 
 
Nachdem vor zwei Tagen der burgenländische Impfplan unter dem Motto „Burgenland wird g'impft“ vorgestellt wurde, soll mit dem heute startenden Vormerksystem ein reibungsloser Ablauf der Impfungen gewährleistet sein. Bei der Entwicklung des Systems durch die LSZ wurde großer Wert daraufgelegt, dass eine Online-Vormerkung einfach möglich ist. „Der einfache Zugang zur Vormerkung war die eine konkrete Zielsetzung. Zusätzlich sollte den Vorgaben des Nationalen Impfkomitees gefolgt sowie eine faire und transparente Verteilung der Impfstoffe sichergestellt werden“, so Schneemann. 
 
Es soll zudem sichergestellt sein, dass auch Personen, die kein Handy oder keine E-Mail-Adresse haben, uneingeschränkten Zugang zum Vormerksystem haben. Man kann sich daher nicht nur selbst vormerken lassen. Es ist auch eine Vormerkung für andere Personen, etwa Familienmitglieder, möglich. „Es kann zum Beispiel problemlos auch die Enkelin für den Opa oder für die Oma die Vormerkung vornehmen“, so Schneemann weiter. 
 
Zusätzlich haben auch Gemeinden, Ärztekammer und der Landesseniorenbeirat klar signalisiert, bei der Vormerkung tatkräftig zu unterstützen. Gemeinden und niedergelassene Ärzte sind bereits vorab über das Vormerksystem informiert worden. Zusätzlich wird in den kommenden Tagen auch die gesamte Bevölkerung mit einem Schreiben über den Impfplan und die Vormerkung informiert. 
 
Der Landesrat betont weiters: „Wir haben gemeinsam mit der LSZ ein tolles System geschaffen. Die Menschen, die sich registrieren, können sich darauf verlassen, dass sie unkompliziert über einen Impftermin informiert werden, sobald in ihrer Personengruppe der nötige Impfstoff zur Verfügung steht.“ Bei einer Vormerkung für eine Schutzimpfung bekommt man zu dem Zeitpunkt, an dem der entsprechende Impfstoff verfügbar ist, einen Link per E-Mail, über den die Vereinbarung eines Impftermins mit einem Impfarzt aus der Region erfolgen kann. 
 
In der Phase 1 stehen aktuell 30 von der Ärztekammer definierte und regional ausgewogen verteilte Impfärzte für eine Schutzimpfung bereit. Diese Anzahl ergibt sich aus der vom Bund vorgegebenen Einschränkung der Impfstellen, die durch die aufwendige Kühl- und Lieferlogistik des Impfstoffes von Pfizer/Biontech bedingt ist. 
 
Burgenländische Impf- und Testzentren 
Neben den ausgewählten Impfärzten wurden für die künftigen Impfungen und Testungen Burgenländische Impf- und Testzentren (BITZ) eingerichtet. Bereits ab dem 23. Jänner werden dort Antigen-Schnelltests, die für die Bevölkerung kostenlos sind, durchgeführt. Sobald der Bund die erforderlichen Impfstoffe zur Verfügung stellt, werden die Impfungen zu einem großen Teil in den BITZ sowie in den Praxen von niedergelassenen Ärzten erfolgen. 
 
Die sieben BITZ-Standorte befinden sich in Gols (Dr. Jetel-Haus), Eisenstadt (Technologiezentrum), Müllendorf (Mehrzweckhalle), Mattersburg (Bauermühle), Neutal (Technologiezentrum), Oberwart (Informhalle) sowie Heiligenkreuz (Grenzlandhalle). 
 
Impf-Hotline 0800 555 621 
Für Fragen rund ums Thema Impfen hat das Gesundheitsministerium die Info-Hotline 0800 555 621 eingerichtet. Das Land Burgenland bietet umfassende Informationen wie zum Beispiel FAQs unter www.burgenland.at/coronavirus. Für organisatorische Fragen zu den Impfungen im Burgenland steht die E-Mail-Adresse coronaimpfung@bgld.gv.at bereit.
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