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„Burgenland wird g'impft“: der weitere Fahrplan

11.02.2021
Wir starten am Wochenende mit tausenden Impfungen in den Impf- und Testzentren und bei den 30 Impfärzten - Erste Teilimpfung in den Pflegeheimen abgeschlossen - Bund muss einen Zahn bei Impfstoffbeschaffung zulegen.

Landesrat Leonhard Schneemann und der Impfreferent der Ärztekammer Burgenland Albrecht Prieler informierten heute, Donnerstag, über den aktuellen Stand und den weiteren Fahrplan der COVID-19-Impfungen im Burgenland. „Die Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie des Personals der Altenwohn- und Pflegeheime ist abgeschlossen. 6.100 Personen haben die erste, mehr als 2.100 Personen bereits die zweite Teilimpfung erhalten. Wir starten am kommenden Wochenende in unseren sieben Impf- und Testzentren und bei den 30 Impfärzten im Burgenland mit tausenden weiteren Impfungen“, kündigte Schneemann an. Jetzt sei der Bund am Zug, möglichst rasch genügend Impfstoffe zu liefern.  
 
80 Prozent – so hoch war der Anteil der Impfwilligen – der BewohnerInnen der Altenwohn- und Pflegeheime hätten die erste, 40 Prozent bereits die zweite Teilimpfung erhalten. Beim Personal betrage die Impf-Quote 64 Prozent (1. Teilimpfung) bzw. 30 Prozent (2. Teilimpfung). Insgesamt seien rund 8.300 Dosen verabreicht worden – sämtliches Material, das vom Bund geliefert worden sei. „Die Impfungen funktionieren gut und reibungslos“, zeigt sich der Landesrat zufrieden.  
 
Noch heute, Donnerstag, werde eine Lieferung von 1.100 Impfdosen erwartet, für kommende Woche seien eine weitere Lieferung von 1.500 Dosen von Astra Zeneca sowie von 1.200 Dosen von Biontech/Pfizer und Moderna angekündigt, übernächste Woche 3.300 Dosen von Astra Zeneca. „Insgesamt bekommen wir also in den nächsten Tagen rund 7.100 Impfdosen und beginnen bereits am Wochenende in einer konzertierten Aktion mit mehr als 1.000 Impfungen“, kündigt Schneemann an.
 
Konkret werden  
  • am Samstag, 13. Februar, niedergelassene ÄrztInnen, ZahnärztInnen, das gesamte Ordinationspersonal, aber auch Zahnambulatorien, sonstige ärztliche Dienste in allen sieben BITZ (Burgenländische Impf- und Testzentren) geimpft. 
  • Im nächsten Schritt impfen vom 18. bis 20. Februar die 30 von der ÄK bestimmten Impfärzte wohnortnah und niederschwellig 1.200 Über-80-Jährige, die von den niedergelassenen ÄrztInnen als HochrisikopatientInnen eingestuft wurden und zu Hause wohnen.
  • Am Samstag, 20. Februar, folgen Impfungen in allen BITZ für das Personal der Hauskrankenpflege, teilweise des Roten Kreuzes, das restliche Personal der Altenwohn-und Pflegeheime sowie der onkologischen Rehazentren. 
  • Schließlich folgen am Samstag, 27. Februar, 3.300 Impfungen in den BITZ für Personen aus Behinderteneinrichtungen, das restliche Personal der Krankenhäuser, der Sonderkrankenanstalten, Ambulatorien, Reha-Einrichtungen sowie für weitere Rotes Kreuz-MitarbeiterInnen. 
 
Einmal mehr appellierte Impfreferent Prieler an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen: „Das ist der einzige Weg, diese Pandemie in den Griff zu bekommen“. Alle derzeit zugelassenen Impfstoffe seien hochwirksam; leichte Reaktionen auf die Impfung würden innerhalb weniger Tage verschwinden. Käme es nach einer Impfung dennoch zum äußerst seltenen Fall einer Ansteckung mit COVID, hätte die Erkrankung jedenfalls lediglich einen milden Verlauf. 
 
„Die Impfungen im Burgenland funktionieren gut und reibungslos. Das Burgenland sorgt für eine einwandfreie und unkomplizierte Abwicklung“, resümiert Schneemann.
„Wir könnten im Burgenland grundsätzlich 70.000 bis 100.000 Menschen pro Monat impfen und hätten bei genügend Impfstoff das gesamte Burgenland in zwei bis drei Monaten durchgeimpft. Daher ist jetzt der Bund am Zug, schnell genügend Impfstoff zu beschaffen“.
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