Benchmarks belegen: Burgenland stemmt sich erfolgreich gegen die Krise

03.05.2021
Bank Austria-Chefökonom bestätigt Kurs von Landeshauptmann Doskozil

Das Burgenland steuert aktiv gegen die Covid-Krise und sorgt mit gezielten Maßnahmen für Stabilität und Sicherheit. Seit Beginn der Pandemie stemmt sich das Burgenland durch kräftige Investitionen und Abfederungsmaßnahmen gegen die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Eine aktuelle Burgenland-Analyse von Bank Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer belegt, dass die Maßnahmen greifen: Das Burgenland kommt im Österreich-Vergleich besonders gut durch die Krise und verzeichnet ein Plus bei den Beschäftigten, den geringsten Rückgang des Wirtschaftswachstums und einen Rückgang der Arbeitslosenquote. „Die Analyse zeigt, dass wir auf die richtigen Maßnahmen gesetzt haben. Vom Handwerkerbonus, der sich mit 11 Mio. Euro zu Buche geschlagen hat, bis hin zum Tourismus-Bonusticket. Damit werden nicht nur Arbeitsplätze gesichert, sondern wird auch das Wirtschafts-Wachstum stabil gehalten“, hält Landeshauptmann Hans Peter Doskozil fest. Die erfolgreichen Daten seien der Verdienst der Burgenländerinnen und Burgenländer, der ArbeitnehmerInnen und Betriebe, so Klubobmann Robert Hergovich: „Chefökonom Stefan Bruckbauer hat dem Burgenland ein ausgezeichnetes Zeugnis ausgestellt. Das ist eine wichtige Bestätigung für unseren gemeinsamen Kurs. Wir wollen gestärkt aus dieser Krise gehen und werden auch weiter mit ganzer Kraft gegen die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftskrise steuern.“
 
Trotz der notwendigen antizyklischen Investitionen stellt Standard & Poor’s dem Burgenland im aktuellen Rating mit einem AA+ und einem stabilen Ausblick ein hervorragendes Zeugnis aus.
 
Landeshauptmann Doskozil:
„Wir haben das Rating gehalten, obwohl wir zusätzlich zu den notwendigen Maßnahmen den Mindestlohn in der öffentlichen Verwaltung und der Holding eingeführt haben. Mittlerweile sind knapp 30 Gemeinden umgestellt, heuer werden noch 60 weitere folgen. Es ist ein wichtiger gesellschaftspolitischer Schritt, dass die Menschen von ihrer Arbeit leben können.“
In den nächsten Monaten und Jahren gäbe es zwei Schwerpunkte, einerseits die Positionierung und Absicherung der Pflege sowie einen Fokus auf Lehrlings- und Facharbeiterausbildung, so Doskozil: „Das bedeutet für mich, dass wir sehr stark in die Pflege investieren. Wir müssen uns neue Modelle überlegen, um pflegeautark zu werden. Das ist für mich persönlich ein ganz wichtiges Ziel.“
 
Zur Stütze von Arbeitsmarkt und Wirtschaft habe das Land mit einem Bündel von Maßnahmen eine gezielte Förderpolitik umgesetzt, so Klubobmann Hergovich: „Neben dem Tourismus-Bonusticket und dem Handwerkerbonus waren beispielsweise auch der Kulturgutschein, die Beteiligungs- und Sanierungskoordination für Beitriebe in Schieflage oder die aktive Betriebsansiedelung wichtige Abfederungsmaßnahmen. Die vorliegenden Benchmarks belegen den Erfolg. Wir wollen gestärkt aus der Krise kommen und werden gerade jetzt weiter in die Stabilisation und den Aufschwung des Burgenlandes investieren. Wir stemmen uns mit einem Kraftpaket für Wachstum und Beschäftigung gegen die Krise.“ Das Kraftpaket steht auf drei Säulen und umfasst die antizyklische Investitionspolitik des Landesbudgets, starke Investitionsimpulse im landesnahen Bereich sowie ein Maßnahmen-Upgrade für Wachstum und Beschäftigung.  Die Präsentation findet am 10. Mai statt.
 
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