Landesmedienservice Burgenland

Die burgenländische Impfstrategie funktioniert

18.10.2021
LH Doskozil: BITZ und Zusammenarbeit mit beteiligten Partnern haben erheblichen Anteil am Erfolg der burgenländischen Impfstrategie

Das Burgenland nimmt mit der höchsten Impfquote aller Bundesländer eine Vorreiterrolle ein. Dies gelang nicht zuletzt durch die Einrichtung der Burgenländischen Impf- und Testzentren (BITZ). Im Rahmen einer Pressekonferenz zog Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gemeinsam mit Rotkreuz-Präsidentin Friederike Pirringer, Militärkommandant-Stellvertreter Raimund Wrana, Arbeitersamariterbund-Präsident Johann Grillenberger und Johannes Zsifkovits, dem Geschäftsführer der Soziale Dienste Burgenland GmbH., Bilanz über die Erfolgsgeschichte der BITZ. Gleichzeitig informierte der Landeshauptmann über den aktuellen Stand der Impflotterie, die mit zügiger Zunahme der Erststiche näher rückt. Präsentiert wurden auch neue Impfangebote, wie die diese Woche startenden Impfsonntage ohne Anmeldung und Impfwochenenden für die Auffrischungsimpfung in den Bezirkshauptmannschaften sowie die Anfang November stattfindende Schulimpfaktion.
 
 
Das Burgenland ist bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen. 80 Prozent der impfbaren Bevölkerung im Burgenland hat zumindest eine Dosis der COVID-19-Schutzimpfung erhalten. Die ungebrochene Motivation der Burgenländerinnen und Burgenländer zeigt auch der aktuelle Stand der Impflotterie: Mit dem heutigen Tag fehlen nur noch 2.449 Erstimpfungen, um das gesetzte Ziele – 10.000 Geimpfte mehr im Burgenland – zu erreichen und die Impflotterie zu starten, erklärte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Ziel auch bis 11. November erreicht werde. Doskozil betonte dabei: „Diese Impflotterie ist kein Selbstzweck, da geht es nicht um Effekthascherei, sondern um Motivation und einen positiven Anreiz, das Richtige zu tun. Denn nur mit einer möglichst hohen Impfrate können wir die Pandemie so weit zurückdrängen, dass ein normales Leben wieder möglich wird.“ 
 
Neue Impfangebote lösen BITZ ab 
Mit Ende September haben die Burgenländischen Impf- und Testzentren ihren Betrieb eingestellt. „Es ist Zeit, dass wir auch in diesem Bereich – vor allem bei der Impfstrategie – einen Schritt weiter gehen, einen Schritt in Richtung Normalität. Dieser Schritt in Richtung Normalität hat bereits damit begonnen, dass wir die offenen Impftage im September und Oktober aus den BITZ hinaus direkt zu den Menschen hingebracht haben“, so Landeshauptmann Doskozil, der auf die neuen Impfangebote des Landes Burgenland verwies.
 
  • Impfsonntage ohne Anmeldung in den Bezirkshauptmannschaften: Am 17., 24. und 31. Oktober, jeweils von 14 bis 18 Uhr können Impfwillige sich ihre erste Teilimpfung ohne Anmeldung in ihrer Bezirkshauptmannschaft holen. 
  • Auffrischungsimpfung ohne Anmeldung in den Bezirkshauptmannschaften: Für Personen, die bereits ihre Auffrischungsimpfung erhalten oder eine zweite Impfdosis des Impfstoffes von Janssen benötigen, gibt es am 23. und 24. Oktober sowie am 30. und 31. Oktober, jeweils von 9 bis 13 Uhr, Impftage ohne Anmeldung in allen sieben Bezirkshauptmannschaften. 
  • Impfung in den Schulen: Von 3. bis 5. November und 8. bis 10. November organisiert das Land Burgenland in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion Schulimpfungen – einerseits über Ärzte andererseits in Form der bereits bewährtenmobilen Impfteams. 
  • Außerdem haben alle niedergelassenen Ärzte im Burgenland die Möglichkeit, die COVID-19-Schutzimpfung zu verabreichen. 
  • Die Anmeldung für den dritten Stich ist bereits über das elektronische Vormerksystem unter impfen.lsz-b.at möglich. 
 
 „In Kombination mit den Testmöglichkeiten im Burgenland – von Gurgeln daheim, über Apotheken und Gemeindeteststraßen bis zu Betriebstestungen – ist unsere Impfstrategie ein wirksames Instrument, um das Burgenland sicher durch den Herbst und den Winter zu bringen und in weiterer Folge die Corona-Pandemie so weit einzudämmen, dass wir all diese Strategien irgendwann nicht mehr brauchen. Deshalb werde ich mich, wenn wir unser Ziel (80-%-Impfquote) erreichen, auch dafür einsetzen, dass wir weitere Maßnahmen aufheben können. Wir sind dahingehend bereits im Gespräch mit Experten, um eine Grundlage zu erarbeiten, die das unter sicheren Rahmenbedingungen möglich macht“, so Doskozil abschließend.
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