SPÖ Burgenland

100 Jahre SPÖ Burgenland: Eine Erfolgsgeschichte geht weiter

17.01.2022
Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Doskozil: „Die SPÖ Burgenland hat einen wesentlichen Teil zur Erfolgsgeschichte des Burgenlandes beigetragen!“

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums der SPÖ Burgenland lud Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Lockdown-bedingt erst zwei Monate später, zu einem Fototermin mit der gesamten Landesregierung zur SPÖ-Gedenktafel nach Neudörfl im Bezirk Mattersburg ein. Im damaligen Leithagasthaus fand 47 Jahre zuvor, am 5. und 6. April 1874, der Gründungstag der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs statt. „Wir können stolz sein auf das Burgenland, damals wie heute. Die burgenländische Sozialdemokratie hat wesentlich zum Aufstieg des Burgenlandes beigetragen. Heute nimmt das Burgenland die Position einer Vorzeigeregion Europas ein. Wir haben sozial- und umweltpolitische Meilensteine gesetzt, die sukzessive in Österreich und Europa Platz greifen“, zeigt sich LH Doskozil überzeugt.
 
Die Einführung des Mindestlohns, die Anstellung pflegender Angehöriger, die Biowende und die burgenländischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben nicht nur österreichweit für Aufsehen und Anerkennung gesorgt, sondern auch europaweit. Und der nächste Meilenstein steht schon in den Startlöchern. „Wir werden demnächst unsere Pläne zum sozialen Wohnbau präsentieren. Leistbares Wohnen ist für uns nicht nur ein Schlagwort, wir werden es auch umsetzen“, so Landeshauptmann Doskozil.
 
Spätestens seit Beginn der Ära der sozialdemokratischen Landeshauptleute 1964 mit Hans Bögl hat das Burgenland seine Rückständigkeit in vielen Bereichen sukzessive in eine Vorreiterrolle österreichweit umgewandelt.
 
Landeshauptmann Theodor Kery war der Erneuerer, Architekt und Baumeister des Burgenlandes. Kery hat in viele Bereichen, wie beispielsweise der Wirtschaft und vor allem durch den Ausbau der Bildung, den Grundstein für das erfolgreiche Burgenland von heute gelegt. Ihm verdankt die Landespartei ihre gut entwickelte Struktur in allen burgenländischen Gemeinden.
 
Fred Sinowatz war unter Theodor Kery maßgeblich für den Erfolg der Landespartei verantwortlich. Er wurde auch der erste burgenländische Bundeskanzler Österreichs 1983.
 
Unter Landeshauptmann Hans Sipötz rückte das Burgenland vom Rand in die Mitte Europas mit dem geschichtsträchtigen Fall des Eisernen Vorhangs 1989 an der burgenländisch-ungarischen Grenze.
 
Landeshauptmann Karl Stix führte 1994 das Burgenland in die Europäische Union und war maßgeblich daran beteiligt, dass das Burgenland als Ziel-1-Gebiet aufgenommen wurde. Die Förderungen der EU nutzte das Burgenland optimal, um sich vom Schlusslicht zum Spitzenreiter der österreichischen Bundesländer in vielen Bereichen zu katapultieren.
 
Landeshauptmann Hans Niessl prolongierte diesen erfolgreichen Aufstieg des Burgenlandes nicht nur, sondern setzte weitere sozial- und wirtschaftspolitische Meilensteine. Das Burgenland entwickelte sich vom „Land der Bildungsschande“ zu einem Land mit der höchsten Betreuungsquote im Kindergarten und zur Top-Position bei der Maturaquote. Und das Burgenland steigerte seine Stromproduktion aus erneuerbarer Energie von 3 auf 150 Prozent, ist seit 2013 energieautark, hatte von 2000 bis 2016 das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer und ein Beschäftigungsplus von 30 Prozent. Das Burgenland durchbrach auch erstmals die Beschäftigungszahl von 100.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
 
„Mit Mut und Weitblick haben die sozialdemokratischen Landeshauptleute das Burgenland an die Spitze gebracht. Diesen erfolgreichen Weg gehen wir heute weiter. Wir bleiben unserem Credo treu, wir machen Politik mit Hausverstand und bei den Menschen“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil abschließend.
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