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Krankenhaus Güssing wird ausgebaut

31.01.2022
SPÖ-Bezirksvorsitzende Verena Dunst begrüßt die Entwicklungen und den Ausbau vom Krankenhaus Güssing.

„Das Märchen, das die ÖVP im April 2021 erzählt hat, ist durch den Regionalen Strukturplan Gesundheit 2025, den Landeshauptmann Hans Peter Doskozil vorgestellt hat, nun eindeutig widerlegt. Alle fünf Standorte im Burgenland sind gesichert“, erklärt SPÖ-Bezirksvorsitzende Verena Dunst. „In Güssing bleiben alle Abteilungen - Innere Medizin, Chirurgie (inkl. Brustgesundheitszentrum Burgenland-Süd), Anästhesie und Intensivmedizin, Orthopädie und Traumatologie sowie die Augen-Tagesklinik bestehen. Im Krankenhaus Güssing errichtet die KRAGES derzeit ebenfalls zusätzlich eine Akutgeriatrie und Remobilisation als Teil der Inneren Medizin. Die Akutgeriatrie und Remobilisation wird das Südburgenland versorgen, es sind 24 stationäre Betten sowie vier ambulante Betreuungsplätze geplant. Im Herbst 2022 beginnt der Teilbetrieb, der Vollbetrieb im darauffolgenden Jahr.“
 
Spezialisierungen 
Das Krankenhaus ganz im Süden des Burgenlandes wird sich insgesamt künftig noch mehr auf die Bedürfnisse älterer Menschen spezialisieren – zusätzlich zur selbstverständlich weiterbestehenden Basisversorgung der Bezirke Jennersdorf und Güssing. So wird man sich in enger Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktkrankenhaus in Oberwart etwa auf geplante Hüft- und Kniegelenks-Endoprothesen fokussieren. Die Innere Medizin spezialisiert sich unter anderem auf das Thema Rheumaerkrankungen. Das Brustgesundheitszentrum als Teil der mit der entsprechenden Abteilung in Oberwart gemeinsam geführten Chirurgie bleibt ebenfalls weiterhin in Güssing. Noch in Diskussion ist das Ausmaß einer Etablierung der plastischen Chirurgie, unter anderem als sinnvolle Ergänzung zum Brustgesundheitszentrum.
 
Reduzierte Spitalsbetten durch moderne Medizin ermöglicht
Durch die neuen medizinischen Fortschritte ist die Verweildauer im Spital kürzer, der Trend geht zu ambulanten Eingriffen. Deshalb darf die reduzierte Bettenanzahl nicht in Zusammenhang mit der medizinischen Versorgung gesehen werden. „Es geht um Therapien, nicht um die Betten. Musste man beispielsweise bei einer Meniskus-Operation früher sieben Tage im Spital bleiben, sind es heute nur mehr zwei Tage. Zukünftig soll diese Operation in der Tagesklinik durchgeführt werden“, erläutert SPÖ-Bezirksvorsitzende Verena Dunst. „Die ÖVP, die bereits im Vorjahr verbreitet hat, dass das Burstgesundheitszentrum verlegt wird, möchte durch diese Aktionen anscheinend nur davon ablenken, dass sie Spitäler im Burgenland zusperren wollten. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil stärkt hingegen das Krankenhaus: Der Bau von Mitarbeiterwohnungen ist ein weiteres Zeichen der Sicherung des Standortes. Durch den Regionalen Strukturplan Gesundheit 2025 ist die Versorgung für die Patienten im Süden bestens gewährleistet, so geht Verantwortung!“, schließt Dunst.
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