Wir sind die wachstumsstärkste Region Österreichs

04.01.2019

„Es gilt im neuen Jahr, alle Wachstumsspielräume zu nutzen, um den wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Erfolgskurs des Burgenlandes fortzusetzen. Dazu werden wir auch in der Landtagsarbeit unseren Beitrag leisten“, kündigt SPÖ-Klubobfrau Ingrid Salamon zum Jahresauftakt an. 2018 sei ein Jahr der „good news“ für das Burgenland gewesen, bilanziert Salamon: „Die OECD hat bekanntgegeben, dass wir zwischen 2000 und 2016 wachstumsstärkste Region Österreichs waren. Laut den jüngsten Daten der Statistik Austria verzeichneten wir 2017 das stärkste Wachstum bei der Wirtschaftskraft und beim Pro-Kopf-Einkommen aller Bundesländer. Und 2018 hat nicht nur einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit um 8,9 Prozent gebracht, sondern auch einen Rekordwert von rund 104.500 Beschäftigten im Jahresschnitt.“ Durch Bürokratie-Abbau, hohe Landesinvestitionen und ein Bau-Kraftpaket könne das Burgenland auch 2019 ganz oben bleiben, ist die SPÖ-Klubchefin sicher.

Zwar gebe es europaweit Anzeichen für eine Abschwächung der Konjunktur – Ziel im Burgenland sei es aber, den Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt zu halten. „Mit dem neuen Landesbudget von Finanzlandesrat Doskozil steigt die Investitionsquote auf ein Rekordniveau von 23,04 Prozent. Das stellt sicher, dass wir aus Landesmitteln für kräftigen wirtschaftlichen Rückenwind sorgen können“, betont Salamon.

Angesagt sei neben neuen Förderanreizen für den Tourismus auch eine deutliche Belebung der Bauwirtschaft: „Die im Vorjahr beschlossenen Neuerungen in der Wohnbauförderung sind heuer in vollem Umfang wirksam – mit höheren Fördersätzen, höheren Kindersteigerungsbeträgen und höheren Einkommensobergrenzen. Dazu kommt ein Entbürokratisierungsschub durch ein neues Baugesetz und ein neues Raumplanungsgesetz. Mit diesem Bau-Kraftpaket kurbeln wir nicht nur die regionale Wirtschaft an, sondern sichern auch die Position des Burgenlandes als das Bundesland mit den niedrigsten Wohnkosten ab“, erklärt die SPÖ-Klubchefin.

Das Beschäftigungsplus von 1,8 Prozent im Jahr 2018 bedeute nach vorläufigen Zahlen einen Netto-Zuwachs von rund 2.000 Arbeitsplätzen. „Das ist ein sensationeller Wert und liegt deutlich über der Zielvorgabe von 1.500 neuen Jobs jährlich, die sich die Landespolitik selbst gesteckt hat“, betont Salamon. Die SPÖ stehe aber nicht nur für quantitatives, sondern auch für qualitatives Wachstum. „Der Aufschwung muss bei allen Burgenländerinnen und Burgenländern ankommen. Daher werden wir den Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping verschärfen und uns für faire Einkommen einsetzen – auch wenn die Bundesregierung durch den 12-Stunden-Tag und Strafnachlässe für Lohndumping-Sünder die Weichen in eine andere Richtung gestellt hat“, so die SPÖ-Klubobfrau.

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