Wir investieren in die künftige Gesundheitsversorgung der Burgenländerinnen und Burgenländer.

Im Burgenland wird das Jahresbrutto von Fachärztinnen und Fachärzten künftig österreichweit am höchsten sein. Nach dem neuen burgenländischen Modell kämen eine Fachärztin oder ein Facharzt in einem der fünf heimischen Spitäler zu Beginn ihrer Karriere auf ein Jahresbrutto von 140.000 Euro, nach zehn Dienstjahren auf 160.000 Euro sowie nach weiteren zehn Jahren auf 180.000 Euro. Bis knapp vor Karriereende erreicht man einen Jahresverdienst von 200.000 Euro. In allen Dienstklassen ist das Burgenland damit jenes Bundesland in Österreich, wo Ärztinnen und Ärzte in öffentlichen Krankenanstalten am besten verdienen (die Beträge beziehen sich auf vierzig Arbeitsstunden pro Woche sowie vierzig verlängerte Dienste pro Jahr). 

Die jetzige Situation ist unbefriedigend, viele offene Arztstellen bleiben unbesetzt, seitens des Bundes kommt keine Hilfe. Also müssen wir – wie so oft – selbst handeln. Wir investieren über das neue Ärztepaket jährlich zwischen zehn und 15 Millionen Euro mehr in die Gesundheitsversorgung und setzen damit einen Schritt, der uns eine Nummer-eins-Position in Österreich bringt – das ist auch das Gebot der Stunde. Einerseits gibt das Land eine Standortgarantie für fünf Krankenhäuser und baut neue Spitäler in Oberwart und danach in Gols, andererseits benötigen wir auch ausreichend Fachpersonal, die besten Köpfe und Hände, die in diesen Kliniken die Patientinnen und Patienten heute und in Zukunft versorgen. Zusätzlich setzen wir auf den Ausbau der Spitzenmedizin und anderer Angebote. Ich bin überzeugt davon, dass damit eine neue Dynamik entsteht, die mittelfristig dazu führen wird, dass wir die anfangs höheren Kosten durch eine bessere Auslastung unserer Spitäler wieder ausgleichen.

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